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Schwangerschaftsdiabetes oder Gestationsdiabetes (GDM) zählt weltweit zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen: Bei etwa fünf bis sechs Prozent aller werdenden Mütter werden während der Schwangerschaft erhöhte Blutzuckerwerte entdeckt. Die Störung des Zuckerstoffwechsels kann sowohl für die Mutter als auch das ungeborene Kind ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellen.


In den meisten Fällen lässt sich dem Gestationsdiabetes jedoch wirkungsvoll mit einer Umstellung der Ernährung begegnen. Wurden bei dir während der Schwangerschaft erhöhte Blutzuckerwerte entdeckt? Dann erstelle ich gemeinsam mit dir einen Schwangerschaftsdiabetes-Essensplan, um aktiv an der Normalisierung deines Zuckerstoffwechsels zu arbeiten.

Was bedeutet die Diagnose Schwangerschaftsdiabetes?

Beim Schwangerschaftsdiabetes ist der Blutzucker der Mutter entweder dauerhaft oder im Anschluss an die Mahlzeiten außergewöhnlich lange überhöht. Diese hohe Zuckermenge im Blut der Mutter geht über die Plazenta auf das Baby über, welches dadurch überernährt wird und mehr Insulin produziert. Die Folge: Das Ungeborene wächst häufig zu schnell, und sein Stoffwechsel stellt sich bereits im Körper der Mutter auf diese Überversorgung mit Kohlehydraten ein. Das kann zu einem erhöhten Geburtsgewicht führen, langfristig besteht für das Kind ein größeres Übergewichts- und Diabetes-Risiko.


Doch nicht nur dem Ungeborenen kann ein Schwangerschaftsdiabetes schaden. Ist das Baby bei der Geburt größer und schwerer, kann dies zu Geburtskomplikationen führen, auch das Risiko für Früh- oder Kaiserschnittgeburten ist erhöht. Langfristig besteht für die Mutter aufgrund des überhöhten Zuckers während der Schwangerschaft die Gefahr, eine Herz-Gefäßerkrankung, postpartale Depression, Zuckertoleranzstörung oder einen Diabetes mellitus zu entwickeln. 


Die Diagnose Gestationsdiabetes kommt zumeist völlig überraschend, doch lässt sich den möglichen negativen Folgen der Schwangerschaftsdiabetes mit einem Essensplan aktiv entgegenwirken. Denn der Gestationsdiabetes kann mithilfe einer Umstellung des Lebensstils in der Regel gut therapiert werden. Neben regelmäßigen Blutzuckerkontrollen und ausreichend Bewegung im Alltag steht eine konsequente Ernährungsumstellung im Zentrum der Maßnahmen. Für die meisten Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes kann ein Essensplan zur erfolgreichen Normalisierung der Blutzuckerwerte beitragen. Im Großteil der Fälle verläuft die Schwangerschaft ansonsten normal, und die betroffenen Frauen bringen ein gesundes Kind zur Welt.

Wie sollte bei Schwangerschaftsdiabetes der Essensplan aussehen?​​​​​​​

Der Schwangerschaftsdiabetes spricht also gut auf eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten an. Zu den grundlegenden Ernährungsstipps für gute Blutzuckerwerte zählt der Rat, verstärkt zu fettarmen Lebensmitteln und ungesüßten Getränken zu greifen. Bei Reis, Nudeln und Backwaren empfiehlt sich darüber hinaus, wo immer es geht die Vollkorn-Varianten zu wählen. Dazu reichlich Gemüse Obstsorten mit geringerem Zuckergehalt sowie ungezuckerte Milchprodukte essen, bevorzugt Pflanzenöle statt gehärteter Fette verwenden und ausreichend trinken. Ansonsten gelten die Grundregeln für die Ernährung während der Schwangerschaft.


Du wünscht dir professionelle Beratung und Begleitung bei der Ernährungsumstellung bei Schwangerschaftsdiabetes? Ich erarbeite mit dir einen individuellen Essensplan und unterstütze dich auf dem Weg der Umsetzung – für eine gesunde Schwangerschaft. 


Schwangerschaftsdiabetes? Das sollte auf deinem Essensplan stehen