My Image

Das Arbeiten im Schichtdienst läuft dem natürlichen Biorhythmus zuwider und bringt so die innere Uhr aus dem Takt. Aufgrund dieser zusätzlichen Belastung haben viele Schichtarbeiter mit negativen gesundheitlichen Auswirkungen zu kämpfen. Neben Schlafstörungen und der damit verbundenen Abgeschlagenheit ist insbesondere Übergewicht für Schichtarbeiter oft ein großes Problem. Dabei besteht die Möglichkeit, einigen der besonderen gesundheitlichen Herausforderungen im Schichtdienst mit Intervallfasten zu begegnen. 

Intervallfasten lässt sich gut in den Schichtdienst integrieren

Schichtdienst bedeutet, kontinuierlich gegen die eigene innere Uhr zu arbeiten. Die Störung des natürlichen Schlafmusters kann gravierende körperliche und psychische Konsequenzen nach sich ziehen, von Schlafstörungen und Müdigkeit über innerer Unruhe bis hin zu Magenbeschwerden. Auch Gewichtsprobleme sind aufgrund der unregelmäßigen Mahlzeiten und der dabei konsumierten, häufig ungeeigneten oder ungesunden Lebensmittel keine Seltenheit. Ein besonderer Ernährungsstil, der in den vergangenen Jahren an Beliebtheit gewonnen hat, kann helfen, den gesundheitlichen Risiken entgegenzuwirken: Intervallfasten lässt sich gut in den Schichtdienst integrieren – und täglich 12 bis 16 Stunden lang zu fasten kann dazu beitragen, viele der negativen Nebenwirkungen der Schichtarbeit zu reduzieren. 


Denn beim Intervallfasten entscheidet man sich dazu, über längere Zeiträume des Tages nichts zu essen und die Nahrungsaufnahme auf bestimmte Stunden zu begrenzen. Bei einer der bekanntesten und auch im Schichtdienst beliebten Variante des Intervallfastens, der 16:8-Methode, bedeutet dies: Zwischen der letzten Mahlzeit eines Tages und der ersten Mahlzeit des Folgetages liegen 16 Stunden. Nur über acht Stunden des Tages wird gegessen. 


Ein Positiveffekt des Intervallfastens: Die festgelegten Essenszeiten halten trotz womöglich wechselnder Schichtdienste zu einem geregelten Essverhalten an. Das kann helfen, das häufig unkontrollierte Essen von fett-, kohlenhydrat- und kalorienreichen Lebensmitteln zu vermeiden, dem viele Schichtarbeiter erliegen. Denn Schichtarbeit geht zumeist mit Schlafmangel einher, und dieser befördert erwiesenermaßen Hungergefühle, insbesondere den Heißhunger auf Kohlenhydrate wie Nudeln, Kuchen oder Süßigkeiten.

Intervallfasten: eine natürliche Ernährungsform

Dabei entspricht das Intervallfasten im Grunde genommen einer Ernährungsform, die früher für den Menschen ganz natürlich war. Denn ohne Kühlschrank und Supermarkt standen nicht kontinuierlich Lebensmittel jeder Art zur Verfügung, Zeiten des Hungers waren ein normaler Teil des Lebens, weshalb unser Organismus gut auf zwischenzeitliche Fastenperioden eingestellt ist. Unser Dauer- und Überangebot an Nahrung hingegen ist eher unnatürlich, ständiges Essen hält den Insulinspiegel permanent auf einem hohen Niveau. Das kann negative gesundheitliche Konsequenzen wie Übergewicht und andere Krankheiten nach sich ziehen.


Zeitweises – auch sogenanntes intermittierendes – Fasten ist ein Weg, den Stoffwechsel wieder zu regulieren. Dabei wird, je nach Methode, von einigen Stunden pro Tag bis zu ganzen Tagen aufs Essen verzichtet. Beim Intervallfasten nach der 16:8-Methode isst du innerhalb von acht Stunden des Tages. Der zeitweise Nahrungsverzicht kann sich auf vielfache Weise günstig auf den Körper auswirken und gegebenenfalls auch die Gewichtsabnahme ohne den vielbefürchteten Jo-Jo-Effekt unterstützen. Denn manchen fällt die Kalorienreduktion durch das Intervallfasten leichter als eine herkömmliche Reduktionsdiät. Und dank der zahlreichen unterschiedlichen Varianten des Intervallfastens lässt sich die Ernährungsform mit den meisten Schichtdiensten vereinbaren.

Was bringt mir das Intervallfasten im Schichtdienst?

Du interessierst dich für das Intervallfasten im Schichtdienst? 

Für Schichtarbeiter ist eine mit den oft unregelmäßigen Diensten vereinbare und an die speziellen Herausforderungen angepasste Ernährung von besonderer Bedeutung. Das Intervallfasten ist eine interessante und vielseitige Methode, die Essensgewohnheiten umzustellen. Jedoch gibt es bei diesem aktuellen Ernährungstrend einige Besonderheiten zu beachten. Als Ernährungsberaterin setze ich mich mit deinen ganz individuellen Bedürfnissen auseinander und finde gemeinsam mit dir heraus, ob dieser Ernährungsansatz für dich, deinen Körper und deine Lebenssituation geeignet ist. Nimm Kontakt zu mir auf, und wir finden den richtigen Weg für dich: